Mittwoch, den 5.9.2018, 19.30 Uhr

 

 

Ev. Kirche Am Heierbusch

 

Meisenburgstr. 80 - 82, 45133 Essen-Bredeney

 

 


Paula Modersohn-Becker

Kopf eines kleinen Mädchens mit Strohhut, um 1905

Kunst- und Museumsverein im von der Heydt-Museum

 

Alte Armenhäuslerin, um 1905

Von der Heydt-Museum, Wuppertal

 

Stillleben mit Goldfischglas, 1906/1907

Von der Heydt-Museum, Wuppertal

 

 

Paula Modersohn-Becker

 

Zwischen Worpswede und Paris

 

 

Ein Vortrag mit Bildern zur Ausstellung 

 

im Von der Heydt-Museum, Wuppertal

 

(9.9.2018 - 6.1.2019)

 

von

 

Anna Storm M.A.

 

(wiss. Mitarbeiterin am von der Heydt-Museum)

 

Das Von der Heydt-Museum besitzt mit mehr als 20 Gemälden neben Bremen das größte Konvolut an Werken der Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Die Ausstellung, die noch bis zum 12. August im Rijksmuseum Twenthe zu sehen ist, präsentiert eindrucksvolle Porträts, Selbstporträts, Stillleben und Landschaften der Künstlerin zusammen mit Gemälden ihrer Malerfreunde aus Worpswede Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Heinrich Vogeler.

Um den außergewöhnlichen Einfluss der französischen Moderne auf ihre Malerei zu verdeutlichen, setzt die Schau das Werk Paula Modersohn-Beckers in den Kontext der Pariser Avantgarde, vertreten durch Arbeiten von Auguste Rodin, Aristide Maillol, Paul Cézanne, Paul Gauguin und Emile Bernard.

 

 

Die Beharrlichkeit, mit der die junge Malerin Anfang des 20. Jahrhunderts in einer männlich dominierten Kunstwelt ihre Ziele verfolgte, fasziniert. Selbstbewusst und unabhängig vom Urteil ihrer Lehrer, Malerkollegen und Kritiker gelang es ihr, etwas Neues in der Malerei zu schaffen. Ihr in nur wenigen Jahren entstandenes Oeuvre weist sie als Vorläuferin des Expressionismus aus. 

 

Nach ersten Studienjahren in Berlin suchte Paula Modersohn-Becker 1898 Anschluss an die Künstlerkolonie Worpswede. Fritz Mackensen wurde ihr Lehrer, der ältere Otto Modersohn ihr Mann. Ihre wichtigste Inspiration fand sie aber in Paris, der berühmtesten Kunstmetropole der Zeit. Mit der Konzentration auf die Klarheit und Einfachheit des Ausdrucks verlieh sie Ihren Lieblingsmotiven, Kinder, Alte und einfache Leute, eine faszinierend zeitlose Monumentalität. 

Nächste Veranstaltung:

 

Mittwoch, den 5. September 2018

 

19.30 Uhr

 

Ev, Kirche Am Heierbusch

Meisenburgstr. 80 - 82

45133 Essen

 

Paula Modersohn-Becker. Zwischen Worpswede und Paris

Paula Modersohn-Becker,

Kopf eines kleinen Mädchens mit Strohhut, um 1905

Kunst- und Museums verein im Von der Heydt-Museum

 

Ein Vortrag mit Bildern

zur Ausstellung im

Von der Heydt-Museum, Wuppertal

 

von

 


Anna Storm M.A.

(wiss. Mitarbeiterin am Von der Heydt-Museum)

 

Eintritt 8 €, Schüler, Studenten 2 €

Abendkasse