Donnerstag, 11. Januar 2018, 19.30 Uhr

 

 

Aula der Goetheschule Essen

Ruschenstraße 1, 45133 Essen-Bredeney

 

 

Max Beckmann, Zandvoort Strandcafé, 1934,

Foto David Ertl © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland 

 

 

Bestandsaufnahme Gurlitt

 

Der NS-Kunstraub und die Folgen

 

 

Ein Vortrag mit Bildern zur Ausstellung

 

in der Bundeskunsthalle in Bonn (3.11.2017 - 11.3.2018)

 

von

 

Dr. Nicole Birnfeld

 

(Kunsthistorikerin)

 

Bis zum 11. März 2018  zeigt  die Bundeskunsthalle rund  250 Kunstwerke aus dem Nachlass von Cornelis Gurlitt, Sohn des während der NS-Zeit  tätigen Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt.

Weil die Sammlung in enger Verbindung zu dem NS-Kunstraub  steht, ist ihre Herkunft seit der spektakulären Entdeckung in München 2012 im Auftrag der Stiftung „Deutsches Zentrum Kulturgutverluste“ erforscht worden.

Neben der aktuellen Bestandsaufnahme der  Provenienz-Forschung  zur Sammlung Gurlitt  werden die Mechanismen der NS-Kulturpolitik mit ihrem strategisch organisierten Kunstraub  offen gelegt und nach dem ambivalenten Werdegang von Hildebrand Gurlitt  als Kunsthändler für das NS-Regime  gefragt. Den Schicksalen der verfolgten, meist jüdischen Künstler, Sammler und Kunsthändler gilt ein besonderes Augenmerk. 

 

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Kunsthalle Bern, der Erbin der Sammlung Gurlitt, erarbeitet worden. Parallel ist dort die Ausstellung „Entartete Kunst – beschlagnahmt und verkauft“ mit 200 Werken aus Gurlitts Besitz zu sehen.

Nächste Veranstaltung:

 

Donnerstag, 11.1.2018

 

19.30 Uhr

 

Aula der Goetheschule Essen

Ruschenstraße 1

45133 Essen

 

Bestandsaufnahme Gurlitt    Der NS-Kunstraub und die Folgen

Auguste Rodin (1840-1917)

Kauernde, ca. 1882

Marmor

Foto: Albrecht Fuchs © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

 

 

Ein Vortrag mit Bildern

zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn

(3.11.2017 - 11.3.2018)

 

von

 

Dr. Nicole Birnfeld

(Kunsthistorikerin)